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Vision: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden in absehbarer Zeit weite Teile der Gesundheitsforschung und Gesundheitsversorgung nachhaltig verändern: dank Big Data und lernender Algorithmen wird der Faktor ‚Unwissen‘ bald aus dem Gesundheitssektor verbannt werden. Nichts wird mehr unbekannt oder verborgen bleiben – alles wird prognotizierbar, mit Wahrscheinlichkeitswerten versehen und gegeneinander abwägbar. Doch was bedeutet dies für den Einzelnen: sein konkretes Krankheitsrisiko zu kennen? Was bedeutet es für die Gesellschaft: statistisch genau zu wissen, wer, wann an welcher Krankheit erkranken und welche Kosten produzieren wird? Hält die gesellschaftliche Solidarität dies aus? Oder sind andere, völlig neue Regulierungsmechanismen zu erproben?
Als CwiC Projekt befassen wir uns mit diesen Themen und Fragen – und entwerfen die juristischen, ethischen und politischen Leitlinien, die uns als Gesellschaft vor einer Corpus-Delicti-artigen Gesundheitsdystopie bewahren!

Teilprojektleiter:

  • Teilprojekt Recht: Prof. Dr. Steffen Augsberg (Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Teilprojekt Ethik: Dr. Matthias Braun (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Teilprojekt Ökonomie: Prof. Dr. Nora Szech (Karlsruher Institut für Technologie)

Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Akronym: CwiC

Projektzeitraum: 2020–2023

 

 

Neue Publikation: Contact tracing apps: contested answers to ethical questions